Rumba

Überblick

Die Rumba ist der ruhige und romatische unter den Lateintänzen und eine willkommene »Ausruhgelegenheit« zwischen schnelleren Tänzen. Die hierzulande getanzte Variante stammt ursprünglich aus Kuba und versprüht – richtig getanzt – jede Menge Erotik.

Sie wird im Vier-Viertel-Takt getanzt, also mit vier »Schlägen« pro Takt. Die Schritte sind vergleichsweise einfach und werden mit niedriger Frequenz gesetzt. Deshalb kommt gerade bei der Rumba den Hüftbewegungen eine entscheidende Rolle zu, da sonst nicht viel an Bewegung und Ausdruck zu sehen wäre.

Die Schritte werden bei der Rumba nicht gleichmäßig verteilt, sondern es werden meistens abwechselnd zuerst ein langsamer Schritt (schnell gesetzt aber mit anschließender Hüftbewegung) und dann zwei schnellere Schritte gemacht. Es gibt keine Pausen, denn die Hüfte läuft immer mit.

Sofern dazu in der Lage sollte der Herr die Dame »umgarnen« (z.B. heiße Blicke, straffe Führung, etc.). Die Dame ihrerseits sollte sich ihm nicht zu Füßen werfen, sondern seine Anstrengungen teilweise erwidern und teilweise ignorieren, damit die diesem Tanz eigene erotische Spannung aufkommt.

  1. Grundschritt

  2. Promenade nach außen

  3. Promenade nach innen